CDU will Hilfen für Schwangere stärken Schutz des ungeborenen Lebens und das der werdenden Mutter im Mittelpunkt

Münster – Die CDU-Fraktion setzt sich für ein umfängliches Verständnis der Schwangerenkonfliktberatung ein und will die Hilfen für Schwangere stärken. In einem Antrag bekräftigt sie den gesetzlichen Schutzauftrag für hilfesuchende Schwangere und will für die Bereitstellung einer guten Infrastruktur der Beratung und Unterstützung in Münster sorgen. Mit den ortsansässigen Schwangerschaftsberatungsstellen in freier Trägerschaft soll die Stadtverwaltung den aktuellen Sachstand zur Schwangerschaftsberatung erörtern. Gespräche mit der Bezirksregierung Münster, der Ärztekammer Westfalen-Lippe und der Kassenärztlichen Vereinigung sollen die medizinische Versorgung bei Schwangerschaftsabbrüchen nach den gültigen rechtlichen Regelungen darlegen und für Münster sicherstellen.

„Schwangerenkonfliktsituationen sind Ausnahmesituationen. Der Schutz des ungeborenen Lebens und das der werdenden Mutter steht für die CDU-Ratsfraktion im Mittelpunkt. Daher muss alles dafür getan werden, um die Entscheidung für ein Kind zu erleichtern“, so CDU-Ratsfrau Carmen Greefrath. Dazu gehöre die vielseitige Unterstützung der werdenden Mütter und ihrer Familien. Neben den wirtschaftlichen Fragen gehe es auch darum, einen Schulabschluss, eine Aus- und Fortbildung oder ein Studium mit Kind zu ermöglichen. „Wir setzen uns ein für eine Familienpolitik, die Familien ganzheitlich in Schutz nimmt und ihnen vielseitige Entfaltungsmöglichkeiten in den Quartieren der Stadt, in Kitas und Schulen gibt“, sagt die CDU-Sprecherin für Kinder-, Jugend- und Familienpolitik. Die umfassende Begleitung sei erforderlich, weil sich zum Schwangerschaftsabbruch entschlossene Frauen in einer Extremsituation befänden.

Hauptaufgabe sei die psychosoziale Beratung einschließlich der Vermittlung vielfältiger Hilfen. Zum Schutz der Betroffenen müsse volle Anonymität gewährleistet sein. „Daher werden zurecht keine veröffentlichten Listen bzw. Übersichten über Kliniken/Ärzte geführt, die Schwangerschaftsabbrüche durchführen. Jedoch haben die Beratungsstellen ausreichende Kenntnisse davon“, heißt es in dem CDU-Antrag abschließend, der von den Fachleuten der Fraktion für Gleichstellung, für Kinder, Jugend und Familie und für Soziales erarbeitet worden ist.

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