Medizinische Versorgung in Mecklenbeck muss weiter ausgebaut werden

„Wir wünschen uns einen zeitnahen Ausbau der medizinischen Versorgungsstruktur in Mecklenbeck. Der Bedarf im Stadtteil ist groß und ein ideales Grundstück im Stadtteilzentrum stünde hierfür zur Verfügung. Wir wollen daher die Verwaltung bitten, dieses Grundstück zu vermarkten.“, fasst CDU-Ratsherr Ulrich Möllenhoff ein Anliegen zusammen, dass der CDU Mecklenbeck sehr wichtig ist.

Die CDU möchte die Verwaltung mit einem Antrag in der Bezirksvertretung Münster-West beauftragen, das im städtischen Eigentum befindliche Eckgrundstück Dingbängerweg/ August-Veltmann-Weg kurzfristig so zur Ausschreibung zu bringen, dass dieses Ziel erreicht wird. „Immer wieder werden wir von Mecklenbecker Bürgern angesprochen, dass die Haus- und Facharzt-Situation äußerst angespannt ist und dort mitunter lange Wartezeiten bestehen. Außerdem wird immer wieder sehr beklagt, dass ein Augenarzt und ein HNO-Arzt gar nicht vor Ort sind“, ergänzt Bezirksvertreter Peter Wolfgarten den Hintergrund des CDU-Antrags, der hier Abhilfe schaffen soll, „Auf der anderen Seite werden wir aber auch von Ärzten oder medizinischen Dienstleistern angesprochen, die sich vergrößern oder neu niederlassen möchten und bisher erfolglos nach geeigneten Räumen suchen.“

Das Planungsrecht wurde mit der 4. Änderung des Bebauungsplans im Jahr 2015 geschaffen, um das „Nahversorgungsangebot in Mecklenbeck-Mitte bedarfsrecht weiter zu entwickeln“, wie es damals in der Begründung hieß. „Wir wissen um begrenzte Kassenzulassungen und wir wissen, dass sich Ärzte heutzutage auch gerne zu Gemeinschaftspraxen zusammenschließen und sich daher die Anforderungen erheblich geändert haben. Aber diese Fläche in unmittelbarer Nachbarschaft einer bereits vorhandenen Apotheke bietet das Potential, solch ein Projekt zu realisieren.“, zeigt sich Ratsherr Ulrich Möllenhoff überzeugt.

In ihrem Antrag schlägt die CDU ergänzend weitere Angebote für seniorengerechtes Wohnen vor. „Dieses attraktive Grundstück sollte mit einer Fokussierung auf eine soziale Nutzung vermarktet werden. Dazu zählen auch Pflegeangebote oder gar ein integratives gastronomisches Angebot“, nennt Ratsherr Ulrich Möllenhoff Vorstellungen der CDU.

„Wir wollen den Menschen die Möglichkeit geben, im Alter in ihrem Stadtteil wohnen bleiben zu können“, begründet Peter Wolfgarten diesen Aspekt des CDU-Antrags. Ulrich Möllenhoff ergänzt: „Außerdem können wir das Stadtteilzentrum mit neuen Sortimenten stärken. Ein Hörgeräteakustiker oder ein Optiker würde hervorragend zur angestrebten Nutzung passen. Eine gute Versorgung vor Ort vermeidet Verkehr und ist praktizierter Umweltschutz.“

Die CDU betont in ihrem Antrag, dass bei der Gestaltung des Gebäudes der „stadtteilprägenden Lage“ des Grundstücks Rechnung getragen werden soll, da das neue Gebäude „das Gesicht des Stadtteils wesentlich mitbestimmen“ wird.

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