Geothermie im Münsterland

Bis Ende 2022 soll ein von der Landesregierung NRW ausgewähltes Forschungsprojekt tiefengeothermische Potenziale erkunden. Im Rahmen des Forschungsprojekts wurden auch tiefengeothermische Potenziale in Nordrhein-Westfalen untersucht. Heute (04.04.2022) gab es dazu einen Zwischenbericht.

Die Messdaten der seismischen Abbildungen des Untergrunds aus November und Dezember 2021 im Münsterland werden zur Zeit aufbereitet und interpretiert mit dem Ziel, die Lage, Ausbreitung und Mächtigkeit der Potenziale zu ermitteln. Erste geologische Interpretationen werden im Sommer 2022 erwartet. Man ist überascht von der sehr guten Auflösung der Messungen. Die Ergebnisse werden nach der Sommerpause den kommunalen Gremien (Räten / Kreistagen) vorgestellt.

Ziel ist die Feststellung, ob unter Einbeziehung der Ergebnisse der Bohrung „Münsterland-1“ und weiteren Altseismiken das Münsterland ein geothermisches Potenzial besitzt, klimafreundliche geothermische Energie für eine zukünftig dekarbonisierte Wärmeversorgung zu erschließen.

Darüber hinaus soll die Leistungskraft bereits bestehender Geothermie-Anlagen (z.B. Geothermiekraftwerk Balmatt) gebessert werden und dabei Erfahrungen für den Bau und Betrieb neuer Geothermie-Anlagen zu gesammelt werden.

Auch das gesellschaftliche Bewusstsein zur Tiefengeothermie soll weiter gestärkt werden.

Bild: Geologischer Dienst NRW

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