CDU: Ende des Verkehrsversuches für die Linie 10 in Mecklenbeck

Die CDU will nach 3 Jahren ein Ende des Verkehrsversuches der Linie 10 im Bereich Mecklenbeck. Die CDU fordert daher die Verwaltung in einem Antrag auf, in Abstimmung mit den Stadtwerken die Auswertung des Verkehrsversuchs in Mecklenbeck herbeizuführen und eine transparente Entscheidungsvorlage vorzubereiten, die die Bürgererfahrungen einbezieht und dabei den ganzen, in den letzten Jahren stark gewachsenen Stadtteil im Blick hat. Die CDU erinnert in diesem Zusammenhang daran, dass seit Beginn des Verkehrsversuchs in Mecklenbeck-Mitte und an der Goldenbergstraße zahlreiche neue Wohnquartiere entstanden sind.

Mit der Entscheidung über die zukünftige Linienführung soll entweder zugleich auch die erforderlichen Entscheidungen über die Erstellung der barrierefreien Haltestelleninfrastruktur auf dem Dingbängerweg herbeigeführt werden oder bei einer Entscheidung für die alte Linienführung über die Straße „Am Hof Hesselmann“ dargestellt werden, wie die Engstelle Westenkamp/ Meckmannweg entschärft werden kann.

Darüber hinaus beantragt die CDU, die Haltestelle „Meyerbeerstraße“ in Haltestelle „Bahnhof Mecklenbeck“ umzubenennen.

Mit dem Fahrplanwechsel im April 2019 wurde auf Vorschlag der Stadtwerke dieser Verkehrsversuch eingeleitet, der die Linienführung der Linie 10 im Stadtteil Mecklenbeck über Dingbängerweg/ Weseler Straße statt über den Hof Hesselmann/ Meckmannweg führte.

Anfang 2020 wurde nach einem Zwischenbericht beschlossen, diesen Verkehrsversuch noch bis zum April 2021 weiterzuführen.

Drei Jahre leben die Mecklenbecker am Dingbängerweg nun mit Provisorien. Mit Aufnahme des Verkehrsversuchs im Februar 2019 und dann noch einmal 2020 im Rahmen des Zwischenberichts wurde auf CDU-Antrag in der Bezirksvertretung beschlossen, die Haltestelle St. Anna, die meist frequentierte in Mecklenbeck, auch während der Zeit des Verkehrsversuchs mit der erforderlichen Haltestelleninfrastruktur zu versorgen. Dies ist leider nur auf östlicher Seite erfolgt. Auf westlicher Seite haben Gemeindemitglieder von St. Anna aus Mitleid mit den vielen Wartenden auf private Initiative eine Holzbank aufgestellt. Ein Schutz gegen Regen fehlt immer noch. Außerdem fehlt schmerzlich ein barrierefreier Ausbau dieser Haltestelle, der von vielen Bewohnern der Seniorenwohneinrichtungen am Dingbängerweg und der Brockmannstraße genutzt wird. Ganz besonders auch aus diesem Grund sollte der Verkehrsversuch zu einem Ende geführt werden.

Die geänderte Linienführung in Mecklenbeck wurde seinerzeit mit der „Anbindung des neuen Haltepunktes aus und in Richtung Mecklenbeck Zentrum und Aaseestadt“ begründet. Leider liegt noch immer keine befriedigende Antwort vor, wo mit Eröffnung der verlegten Heroldstraße die hierfür erforderliche Haltstelle am Haltepunkt Mecklenbeck für den in das Waldweg abbiegenden Bus errichtet werden kann (CDU-Antrag aus Januar 2020).

Die Entscheidung über die zukünftige Linienführung in Mecklenbeck ist eine für den ganzen Stadtteil äußerst bedeutende und sensible Fragestellung, die die Mobilität vieler Mecklenbecker beeinflusst. Sie darf daher nur mit größtmöglicher Transparenz erfolgen!

Einzige provisorische Haltestelle im Herzen von Mecklenbeck

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