Verlegte Heroldstraße: Wegebeziehungen zusammendenken

„Es ist ein starkes Signal, wenn 700 Bürger aus Mecklenbeck-Süd Nachbesserungen bei der geplanten Querungssituation für die verlegte Heroldstraße fordern. Das darf nicht ungehört bleiben“, appelliert auch der CDU-Vorsitzende Andreas Malleprée an die Verwaltung, „Eine Anforderungsampel und die Ausweitung von Tempo 30, wie wir es lange fordern, machen hier unbedingt Sinn. Eine Ampel ist besonders für die vielen Kinder aus Mecklenbeck-Süd die eindeutig sicherste Lösung. “

„Wir hatten von der Verwaltung ganz bewusst ein Gesamtkonzept gefordert, wie die Wegebeziehungen für Mecklenbeck-Süd mit der Verlegung der Heroldstraße im Detail neu gestaltet werden sollen. Es ist bedauerlich, dass wir immer nur Teilantworten bekommen, die zusammen noch kein stimmiges Gesamtbild ergeben, und dies nur auf wiederholtes Nachfragen“, zeigt sich CDU-Ratsherr Peter Wolfgarten mit den derzeitigen Antworten der Verwaltung in der Bezirksvertretung Münster-West äußerst unzufrieden.

Auch bei der geplanten Buslinienführung, über die in der Bezirksvertretung auf Nachfrage der CDU berichtet wurde, stellen die Antworten Peter Wolfgarten noch nicht zufrieden. „Es ist ärgerlich, dass für den aus der Weseler Straße in die Heroldstraße abbiegenden Bus der Linie 10 kein Halt am Bahnhof und somit keine Haltestelle zwischen Dingbängerweg und Ripenhorst eingeplant ist“, so Wolfgarten. „Angesichts der Tatsache, dass Mecklenbeck-Süd derzeit per Bus nur im Stundentakt angebunden ist, ist eine gute Erreichbarkeit der Bushaltestellen an der Weseler Straße für Fußgänger und Radfahrer aus Mecklenbeck-Süd äußerst wichtig.

Deswegen fordern wir noch einmal die Erstellung eines kombinierten Fuß- und Radwegs, der Mecklenbeck-Süd direkt und ohne Umweg und mit wetterfestem Belag aus den Wohnstraßen zur Weseler Straße führt.“, stellt Andreas Malleprée den Zusammenhang zwischen der ÖPNV-Anbindung und der schnellen Schaffung einer besseren Wegeverbindung her, „Ansonsten bedeutet die Verlegung der Heroldstraße nicht nur unnötige Umwege für Fußgänger und Radfahrer, sondern der ÖPNV wird noch unattraktiver.“

„Wir müssen alle Verkehrsträger zusammendenken!“, fasst Wolfgarten noch einmal den CDU-Ansatz nach einem Gesamtkonzept zusammen.

„Wo bleibt die Wegeverbindung“ für Fußgänger und Radfahrer fragt die CDU?!

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