Neues von der Verbandsversammlung des ZVM

Am Montag, 27.09.2021, fand die 4. Sitzung der sechsten Wahlperiode des Zweckverbandes SPNV Münsterland (ZVM) statt. Unter Punkt 22.3 der öffentlichen Tagesordnung wurde die Sitzungsvorlage 47/2021 (Zusammenstellung aktuell laufender Maßnahmen und Planungsvorrat) erörtert.

Albachten

Unter den Maßnahmen für den barrierefreien Ausbau der Bahnsteige (Bahnsteigerhöhung auf 76 cm ), deren Finanzierung sichergestellt ist und die zur Zeit oder demnächst umgesetzt werden, befinden sich 20 Bahnhöfe (Ahlen bis Westbevern).

Der barrierefreie Ausbau des Bahnhofs Albachten ist in der Prioritätenliste als „Maßnahme für die Planungen anstehen, wobei eine Finanzierung bisher noch nicht sichergestellt ist“ gleichwertig mit den Bahnhöfen Epe, Hörstel und Ibbenbüren-Laggenbeck mit der Prioritätsstufe 1 ausgewiesen. Diese 4 Bahnhöfe sind von der DB zur Förderung der Planung beim NWL angemeldet, jedoch noch nicht zur Umsetzung.

Erfreulich aus Sicht der CDU ist, dass der Planungsprozess für den Bahnhof Albachten endlich angestoßen wurde. Sofern die Finanzierung sichergestellt ist (DB fördert die Maßnahmen mit 90 %), gibt es keine zeitliche Verzögerungen durch eine nicht vorhandene Planung.

Mecklenbeck

Vom NWL (Aufgabenträger für den Schienenpersonennahverkehr SPNV in Nordrhein-Westfalen) zur Förderung der Planung bei der Bezirksregierung angemeldet ist die Vorplanung für eine Bahnsteigverlängerung in Havixbeck und Mecklenbeck nach dem BEMU-Konzept (battery electric multiple unit, dt.: batterieelektrischer Triebwagen).

Die bisherigen Dieselfahrzeuge auf der Baumbergebahn – mit der Technik der 90ziger Jahre – werden bei der für 2026 vorgesehenen Neuausschreibung der Strecke durch Züge mit schadstofffreien Antrieben ersetzt.

Auf nur teilweise elektifizierten Strecken werden die im Zug mitgeführten Unterflur- oder Dachbatterien für die Energieversorgung während der Fahrt unter Fahrleitungen (Mecklenbeck bis Zentrum Nord) aufgeladen, ab Mecklenbeck bis Coesfeld und zurück werden die Stromabnehmer des Zuges heruntergeklappt und die Energie für den Fahrbetrieb wird aus den Batterien entnommen.

Vorteil dieser Technik ist, dass keine teuren Ladestationen gebaut werden müssen. Wegen der evtl. längeren neuen Zugeinheiten (unterschiedlich lang je nach Model) müssten jedoch die Bahnsteige in Havixbeck und Mecklenbeck verlängert werden.

Die CDU begrüßt den Ersatz der Dieselzüge und damit verbunden den Wegfall der CO2-Emissionen und den signifikanten Rückgang der Feinstaubemissionen. Der emissionsfreie Antrieb dient dem Umwelt- und Klimaschutz. Geringeres Fahrzeuggewicht der Züge durch selbsttragende Aluminium-Leichtbaustruktur, Wärmeisolation und andere Maßnahmen senken den Energieverbrauch.

Ratsherrn Dr. Möllenhoff und Wolfgarten

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