CDU will Querungshilfen und Konsens aller Beteiligter am Dingbängerweg

„Wir lehnen den Beschluss von Grünen, SPD und Volt ab, die im Zentrum geplante Querungshilfe am Dingbängerweg nicht zu bauen“, zeigt sich CDU-Ratsherr Ulrich Möllenhoff verärgert über den Beschluss der neuen Rathauskoalition im Mobilitätsauschuss, „Querungshilfen dienen dem Schutz der Fußgänger und sind erforderlich, um Grundschule, Kindergarten, Bushaltestellen, Geschäfte oder Ärzten sicher zu erreichen. Daran ändert auch die von den Grünen geforderte Umwandlung des Dingbängerwegs in eine Fahrradstraße nichts.“

„Verkehrspolitik und Städteplanung sind sehr kompliziert. Es reicht nicht einfach neue Schilder zu fordern, ohne die Konsequenzen zu sehen. Wir sollten uns in Mecklenbeck angesichts sehr unterschiedlicher Betroffenheiten lieber über konsensfähige und realistische Ziele verständigen und dann mit Fachleuten einen geeigneten Weg finden“, kritisiert Ulrich Möllenhoff auch den zweiten Teil des Beschlusses.

Die Koalition von Grünen, SPD und Volt hatte sich im Ausschuss mit einem weiteren Änderungsantrag über die Bedenken der Verwaltung hinweggesetzt. Die Fachleute hatten in ihrer Stellungnahme darauf hingewiesen, dass der Dingbängerweg Teil des Feuerwehrvorbehaltsnetzes sei und eine Geschwindigkeitsreduzierung über Tempo-30 hinaus die Einsatzfähigkeit der freiwilligen Feuerwehr und des stationierten Rettungswagens erheblich verzögern würde. Außerdem hatte die Verwaltung ausgeführt, dass aufwendige Straßenbaumaßnahmen erforderlich wären, die auch auf die Anlieger umgelegt werden müssten. „Ich vermisse im Antrag der Rathauskoalition Vorschläge, wie erreicht werden kann, dass die Autos, die derzeit noch den Dingbängerweg befahren, über die Fritz-Stricker-Straße geführt werden und nicht durch die benachbarten Wohnquartiere“, so Möllenhoff. Außerdem möchte die CDU die Anforderungsampel erhalten, die nicht nur den Schulkindern Sicherheit beim Queren des Dingbängerwegs gibt. Die Verwaltung hatte ausgeführt, dass diese in einem verkehrsberuhigten Bereich entfallen müsse.

Gemeinsam mit CDU-Bezirksvertreter Peter Wolfgarten weist Ulrich Möllenhoff darauf hin, dass sich die CDU seit langem für die Weiterentwicklung des Mecklenbecker Zentrums und die weitere Erhöhung der Aufenthaltsqualität im Zentrum einsetzt. „Das darf aber nicht über die Köpfe der Mecklenbecker Bürgerschaft hinweg geschehen. Wir brauchen einen Dialog mit den betroffenen Geschäftsleuten, den Anwohnern des Dingbängerwegs und der Nachbarstraßen, mit den Stadtwerken und den Rettungsdiensten, um die richtige Balance für ein attraktives und weiterhin funktionierendes Stadtteilzentrum zu finden. Daher erneuern wir unsere Forderung nach einer Stadtteilwerkstatt“, bekräftigen die beiden Mecklenbecker CDU-Politiker, „deren Ergebnis sollte man aber nicht vorher mit populistischen Forderungen vorwegnehmen.“

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