Ein neuer Wertstoffhof muss her

Albachten wächst, die Infrastruktur muss entsprechend mitwachsen. SPD Ratsfrau Ute Hagemann und CDU Ratsherr Peter Wolfgarten sind sich daher in Sachen Wertstoffhof Albachten einig: Nach fast zwei Jahrzehnten und diversen Versuchen der Neuansiedlung ist es Zeit für einen neuen Wertstoffhof vor der eigenen Haustür.

„Müllvermeidung ist uns beiden wichtig“, so Hagemann und Wolfgarten unisono „denn Abfallvermeidung ist direkter Klimaschutz! Ein Teil der unvermeidlichen Abfälle wie Wertstoffe, Garten- und Problemabfälle sollten möglichst vor Ort und damit wohnungsnah sortiert und nachhaltig entsorgt werden. Verantwortung für die Umwelt hat inzwischen einen festen Platz im Selbstverständnis der Bürger.“

Der neue Wertstoffhof muss verkehrsgünstig liegen, groß genug sein und in der Zuwegung den LKW und PKW-Verkehr aufnehmen können ohne die Nachbarschaft zu sehr zu beeinträchtigen. Am Verkehr und dessen Belastung scheiterte schon der letzte Versuch.

Der Leiter der AWM Patrick Hasenkamp hat zugesagt, sich der Suche nach einem geeigneten Standort anzunehmen.

Entwicklung

Der seit 1986 von der Deutschen Bahn gepachtete Recyclingstandort an der Steinbrede in Albachten mußte geschlossen werden, da er zu klein und mit Altlasten belastet war.

Um das Ziel aus 1984, ein Netz von wohnungsnahen Recyclinghöfen, die eine flächendeckende Versorgung der Haushalte gewährleisten, im Stadtteil Albachten umzusetzen, musste ein neuer Standort gefunden werden.

Am neuen Recyclinghof sollten die Albachtener*innen die in den Haushalten anfallenden Wertstoffe, Garten- und Problemabfälle sowie Sperrgut abgegeben können. Die Entfernung zum Recyclinghof sollte dabei 3 km möglichst nicht überschreiten.

In der Beschlussvorlage 74 aus 2002 wurden durch die Verwaltung 12 geprüfte Standorte in Albachten vorgestellt und der Standort „Dreiecksfläche südlich Straße Steinbrede, nördlich Lärmschutzwall“ favorisiert.

Nach hefitger Kritik der Anwohner*innen stimmte die BV West diesem Standortvorschlag nicht zu.

Seither entsorgen die Anwohner*innen ihren Müll in Mecklenbeck oder Roxel. Um das Ziel eines wohnungsnahen Recyclinghofes umzusetzen, wurde die Verwaltung zuletzt mit Antrag vom 11.03.2020 gebeten, einen neuen Standortvorschlag zu unterbreiten.

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