Senioren-Union fordert klare Kante, mutige Reformen und eine CDU, die wieder verständlich sagt, wofür sie steht
„Wir brauchen endlich nachvollziehbare Reformen statt Rumwurschteln und Zerreden.“ Mit deutlichen Worten hat der Bundesvorsitzende der Senioren-Union, Hubert Hüppe, in Dülmen Konsequenzen aus der aktuellen politischen Lage gefordert. Seine kämpferische Rede fand auch bei der Münsteraner Delegation unter Führung des SU-Vorsitzenden Peter Wolfgarten viel Zustimmung. Intensiv diskutiert wurden die Wahlergebnisse und die Lage von CDU und Bundesregierung. Für Hüppe steht fest: Vertrauen gewinnt man nicht mit immer neuen Erklärungen, sondern mit einer Politik, deren Richtung die Menschen erkennen und verstehen können. „Wir brauchen einen noch klareren CDU-Kurs. Und wir müssen zeigen, dass wir die Nöte und Sorgen der Menschen verstehen“, sagte Hüppe. Zugleich warnte er davor, aus Angst vor Widerständen notwendige Veränderungen aufzugeben. Wer jetzt Reformen grundsätzlich absage, gefährde auf Dauer das Sozialsystem und damit auch das Vertrauen in die Demokratie. Besonders kämpferisch wurde Hüppe beim Umgang mit politischen Extremen: „Unsere Gegner stehen nicht nur rechts, sondern auch links. Wir werden unseren Staat keinen radikalen Kräften überlassen!“ Sein Appell an CDU und Senioren-Union: raus aus der Defensive und hinein in die politische Auseinandersetzung. „Wir werden uns nicht verstecken und uns auch dann stellen, wenn wir beschimpft werden.“
Die Botschaft aus Dülmen war damit unüberhörbar: Die Senioren-Union will eine CDU mit erkennbarem Kurs, den Mut zu notwendigen Reformen und eine Partei, die den Menschen zuhört und politische Auseinandersetzungen nicht scheut.
Senioren-Union Münster, 29.09.2026

v.l. Hugo Bußmann, Dr. Gabriele Peus-Bispinck, Manfred Holtmann, Erika Gericke, Hubert Hüppe, Peter Wolfgarten, Rainer Hoffmann