Austausch mit Marischa

Sexarbeit Münster

Die Lebenswirksamkeit von Sexarbeiterinnen auch in Münster weisen oft Stigmatisierungen und vielschichtige Diskriminierungen von zugleich wirkenden Faktoren als Frauen, Mutter, Migrantinnen, Wohnungslose, Konsumierende, unsicheren Arbeitsbedingungen, Gewalt und Ausbeutung, Menschen ohne Krankenversicherung aus.

Vertreter des Projektes Marischa tauschten sich mit dem CDU-Arbeitskreis Soziales über die aufsuchende Arbeit und den Beratungs- und Unterstützungsbedarf von Menschen in der Sexarbeit aus. Themen waren u.a. das Sexkaufverbot als Teil des „Nordische Modells“, eine spezifische Form des Prostitutionsverbots aber auch die Erreichbarkeit von geschätzten 50 männlichen Sexarbeitern in Münster.

Das Angebot von Marischa findet auch in Kooperation mit medizinischen Angeboten des Gesundheitsamtes in Bordellen, auf dem Straßenstrich, Privatwohnungen und anderen Prostitutionsstätten statt.

Marischa besteht jetzt im elften Jahr aus zwei hauptamtlichen Sozialarbeiter*innen und einem engagierten Team aus ehrenamtlichen Personen, um den Bedarfen, Wünschen und Anliegen der Adressierten adäquat und professionell gerecht werden zu können. https://www.muenster.org/projektmarischa/

v.l. Babette Lichtenstein van Lengerich, Thobias Carstens, Peter Wolfgarten, Richard Halberstadt,

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