Wenn es so kommt, stößt das auf den Widerstand der CDU

Noch liegt keine offizielle Antwort der Verwaltung auf den CDU-Antrag „Verkehrliches Maßnahmenprogramm Verlegung Heroldstraße/ Bahnhaltepunkt Mecklenbeck“ aus Januar 2021 vor, aber in Gesprächen mit der Verwaltung am Rande der jüngsten Bürgerinformation „Verlegte Heroldstraße“ am 02.07.21 war zu hören, dass es keinen ampelgesicherten Übergang an der neuen Zufahrt zum geplanten Wohnquartier Kittelfeld geben wird.

„Dieser Punkt ist für die CDU aus Mecklenbeck und Albachten aus Gründen der künftigen Verkehrssicherheit aber von zentraler Bedeutung“, so die beiden CDU Ratsherrn Peter Wolfgarten und Dr. Ulrich Möllenhoff. „Die CDU ist hier mit der geplanten verkehrlichen Lösung für die Anbindung des Verkehrs aus dem neuen Wohngebiet und dem aus der Waldsiedlung heraus-/hineinfließenden Rad- und Fußgängerverkehr nicht zufrieden! Wenn es so kommt, stößt dies auf den Widerstand der CDU“, machen die beiden CDU-Ratsherrn Peter Wolfgarten und Dr. Ulrich Möllenhoff ihre Ablehnung deutlich, „Aufgrund zahlreicher zustimmender Briefe zu unserem Antrag wissen wir, dass dies viele Mecklenbecker genauso sehen.“

„Die CDU hält an ihrer Forderung fest“, so Wolfgarten und Dr. Möllenhoff unisono, „zusätzlich zur geplanten Querungshilfe einen ampelgesicherten Übergang (Anforderungsampel) zu schaffen und die Tempo-30-Zone zu verlängern. Wir unterstützen ausdrücklich die von Oberbürgermeister Markus Lewe als Vizepräsident des kommunalen Spitzenverbandes getragenen Initiative, dass die Kommunen eigenständig entscheiden können, wo Tempo 30 innerorts als Höchstgeschwindigkeit angeordnet werden kann. Wir sehen die Heroldstraße als geeignetes Modellgebiet!“.

Die CDU erwartet, dass ein großer Teil des künftigen Fußgänger- und Radverkehrs aus dem gesamten Waldwegeviertel die Kreisstraße Heroldstraße an dieser Stelle queren wird, um Richtung Mecklenbeck-Zentrum bzw. Münster-Zentrum zu fahren. „Wir möchten die Nord-Süd-Verbindung für Fußgänger und Radfahrer entlang des Christoph-Bernhard-Grabens in Mecklenbeck-Mitte durch die neue Unterführung bis in das Waldwegviertel hinein fortsetzten. Dafür brauchen wir hier eine sichere Querungsmöglichkeit. Mecklenbeck soll nach Beseitigung der Schranken endlich zusammenwachsen können“, erläutert Peter Wolfgarten die Bedeutung dieser Kreuzung für eine tragfähige Gesamtkonzeption.

Ein großer Teil des künftigen Fußgänger- und Radverkehrs aus dem gesamten Waldwegeviertel wird die Kreisstraße Heroldstraße an dieser Stelle queren, um Richtung Mecklenbeck-Zentrum bzw. Münster-Zentrum zu fahren. Für Fußgänger und Radfahrer ist hier bisher lediglich eine Aufstellfläche an der Straße und eine Querungshilfe vorgesehen.

Die CDU sieht diesen Übergang insbesondere auch für Schüler auf dem Schulweg und für ältere Mitbürger als gravierende Gefahrenstelle an, die zusätzlich gesichert werden muss, zumal der Tempo-30-Bereich nach aktueller Planung genau vor dem Kreuzungsbereich endet.

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