Überflüssiges Ticket zugunsten des notwendigen Schülertransports streichen

CDU: Prioritäten im Haushalt richtig setzen

Die aktuelle Haushaltsdebatte zeigt die angespannte Finanzlage der Stadt, die vor schwierigen Entscheidungen steht. Umso wichtiger ist es aus Sicht der Rathaus-CDU, klar zwischen Notwendigem und Überflüssigem zu unterscheiden. „Der Schülerspezialverkehr ist notwendig und das städtische 29-Euro-Ticket überflüssig, weil es Teil einer unnützen Doppelstruktur ist“, heißt es aus der CDU-Fraktion.
„Der Schülerspezialverkehr, den die Stadtverwaltung einstellen will, kann erhalten bleiben, wenn die Prioritäten richtig gesetzt werden“, so der stellvertretende Fraktionsvorsitzende und finanzpolitische CDU-Sprecher Mathias Kersting. Besser sei es, das städtische 29-Euro-Ticket nicht länger zu finanzieren. Denn mit dem bundesweiten Deutschlandticket existiere längst eine attraktive und einheitliche Alternative für Bahn und Bus. „Das kommunale Sonderticket verursacht massive Kosten, löst aber nur eine minimale Nachfragesteigerung aus. Eine solche Doppelstruktur ist angesichts der städtischen Haushaltslage nicht mehr zu rechtfertigen“, sagte Ratsherr Kersting.
Die freiwerdenden Mittel aus dem Verzicht auf das 29-Euro-Ticket könnten stattdessen gezielt eingesetzt werden, um den Schülerspezialverkehr für derzeit 262 Schüler in Münster fortzuführen. „Damit würden keine neuen Belastungen geschaffen, sondern bestehende Mittel verantwortungsvoll umgeschichtet zugunsten von Familien und einer soliden Finanzpolitik. Wer es ernst meint mit Familienfreundlichkeit und Haushaltsdisziplin, muss hier die Weichen vernünftig stellen“, so der schulpolitische CDU-Sprecher Meik Bruns. Er wies darauf hin, dass die Abschaffung des Schülerspezialverkehrs ein gravierender Einschnitt für viele Familien bedeute, wie etliche Rückmeldungen betroffener Eltern und Schulen zeigten. „Der Schülerspezialverkehr sorgt für sichere
Wege zur Schule und ist für viele Eltern notwendig, um Familie und Beruf miteinander vereinbaren zu können. Wer diesen Service streicht, stellt die Alltagsrealität berufstätiger Familien vor große Probleme“, sagte Ratsherr Bruns.

CDU Ratsfraktion, 16.02.2026

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