Antwort der Stadtverwaltung zum CDU-Prüfantrag liegt vor
Zum jetzigen Zeitpunkt stehen die Unterhaltung und Qualitätssicherung des gut ausgebauten gesamtstädtischen Reitwegenetzes in Münster im Vordergrund, um ein attraktives Reitroutennetz als Grundlage für eine touristische Vermarktung der Pferderegion Münsterland in Abstimmung mit dem Münsterland e.V. zu gewährleisten. Die Ausweisung weiterer Reitwege im Stadtteil Albachten ist angesichts fehlender personeller Ressourcen aus Sicht der Verwaltung nicht prioritär.
In Albachten ist auch ohne eine entsprechende Ausweisung das Reiten gemäß Landesnaturschutzgesetz NW auf Straßen und Wegen in der freien Landschaft gestattet.
Die Münsterland-Reitroute wird Ende 2028 aus der Zweckbindung fallen. Dieses Thema ist
bereits im Lenkungsauschuss Pferderegion für das Münsterland platziert. Eine
Weiterentwicklung der Pferderegion ist von den Beteiligten gewünscht, muss sich aber auf
Veränderungen einstellen. Dafür ist eine Aufgabenkritik bezüglich der Nutzung und des
Zustandes des Gesamtnetzes durchzuführen, um weiterhin eine hohe Qualität zu garantieren.
Auf aufgrund der geographischen Lage des Stadtteiles mit den räumlichen Barrieren der Autobahn A1 im Osten, der Eisenbahnlinie Münster-Coesfeld im Norden und der Autobahn A 43 sowie der Eisenbahnlinie Münster-Recklinghausen im Süden wäre eine Anbindung an das vorhandene Reitwegenetz, z.B. in Richtung Mecklenbeck planerisch schwierig. Eine aktuelle Anfrage beim Kreis Coesfeld zur Ausweitung des vorhandenen Reitwegenetzes hat ergeben, dass der Kreis keine Ergänzung des Reitwegenetzes plant. Darunter fällt auch eine mögliche kreisübergreifende Anbindung in Richtung des Stadtteiles Albachten.
Stadt Münster, 07.01.2026
